
Einladung zur
Juristenmesse 2026
am Dienstag, den 23. Juni 2026 um 18:00
in der Jesuitenkirche, 1010 Wien
Zelebrant: Prof. P. Dr. Johannes Paul Chavanne
Im Anschluss laden wir zu einer kleinen Agapé im Innenhof.
Um Anmeldung wird gebeten.
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Darüber hinaus können Sie sich gerne für
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wenn Sie in Zukunft zu den
Veranstaltungen der Juristenmesse
(Hl. Messe im Juni/ Herbstlese im November)
eingeladen werden möchten.
„NIE HABE ICH GEDACHT, EINER SACHE ZUZUSTIMMEN, DIE GEGEN MEIN GEWISSEN WÄRE!“
Als der englische Lordkanzler Thomas Morus 1535 den Eid auf die neue Verfassung verweigert, die König Heinrich VIII. anstelle des Papstes zum Oberhaupt der Kirche macht, wird er eingekerkert und am 6. Juli auf dem Schafott hingerichtet. 400 Jahre später spricht Papst Pius XI. den unbeugsamen Staatsmann gemeinsam mit seinem Schicksalsgefährten Kardinal John Fisher heilig.
Weitere 35 Jahre später, am 21. Juni 1970, wird in der Thomas Morus und John Fisher geweihten Wiener Schafbergkirche die erste „Juristenmesse“ gefeiert – damals auf Einladung der Jus-Professoren Graßberger, Plöchl, Schima und Verdroß-Droßberg, später unter der Federführung des VwGH-Präsidenten Hubert Raschauer. 2006 wurde die Initiative durch seinen Neffen, Univ.-Prof. Bernhard Raschauer, wiederbelebt. Seit 2018 wurde sie vom neugegründeten „Komitee Juristenmesse“ unter der Leitung von Univ.-Prof. Gerhart Holzinger (VfGH-Präsident 2008-2017) veranstaltet. Im Herbst 2020 folgte ihm Dr. Benedikt Spiegelfeld (CERHA HEMPEL Rechtsanwälte) nach. Im Jahr 2020 konnte die hl. Messe aufgrund der besonderen Umstände nur im Livestream übertragen werden, der von Missio in deren Hauskapelle (1010 Wien) bereitgestellt wurde. Um die Innenstadtnähe zu bewahren, wird die hl. Messe seit 2021 in der Franziskanerkirche bzw. in der Jesuitenkirche (1010 Wien) gefeiert.
„Gewalt und Macht gehen niemals vor Recht und Wahrheit.“ Diese Worte des Hl. Thomas Morus, die auf dem Glasfenster der Schafbergkirchen-Empore verewigt sind, stehen für eine ethische Grundhaltung, die auch heute der Maßstab für ein christlich geprägtes Rechtsdenken ist. Diese Werte bewusst zu halten und durch sie den Rechtsstaat zu gestalten, das soll eine bleibende Aufgabe der alljährlichen Juristenmesse sein.
Rückblick auf die Herbstlese 2025
Bei der diesjährigen Herbstlese am Dienstag, dem 11. November 2025, sprach Prof. Dr. Wolfgang Mazal zum Thema „Staat und Religion: Was trennt und was verbindet“. Der renommierte österreichische Arbeits-, Sozial- und Medizinrechtler, Präsident des Österreichischen Instituts für Familienforschung sowie des Katholischen Laienrates, spannte in seinem Vortrag einen weiten Bogen: von historischen Entwicklungen über rechtliche und sozialwissenschaftliche Überlegungen bis hin zu biblischen Gleichnissen und dem eindrucksvollen Beispiel des heiligen Thomas Morus.
Rückblick auf die Herbstlese 2024
Inspiriert von den Worten des Heiligen Thomas Morus „Nichts wird gut und vollkommen sein, bevor die Menschen gut und vollkommen sind“, widmete sich die diesjährige Herbstlese am 12. November dem ernsten Thema der weltweiten Christenverfolgung. Um der komplexen Thematik der weltweit zunehmenden Christenverfolgung und der herrschenden Einschränkungen der Religionsfreiheit gerecht zu werden, diskutierte Dr. Stephanie Merckens mit einem breit gefächerten Podium, das das Thema sowohl aus juristischer als auch aus humanitärer Sicht beleuchtete. Podiumsgäste waren Dr. Felix Böllmann, der Leiter der Rechtsabteilung der christlichen Antwaltsorganisation Alliance Defending Freedom (ADF) International, Tobias Pechmann, der österreichische Nationaldirektor von Kirche in Not, sowie Anja Hoffmann, die Geschäftsführerin des Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe (OIDAC Europe).
Rückblick auf die Herbstlese 2023
Unter dem Titel und Zitat des Heiligen Thomas Morus „Herr, schenke mir Sinn für Humor! Zur Tugend der Heiterkeit in Krisenzeiten“ referierte die bekannte Religionsphilosophin Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz bei der diesjährigen Herbstlese am 09.11.2023 zu den Themen Humor, Heiterkeit und Freude.

